Werkstattspotting

Das frisch eintreffende Altholz wird zunächst von sämtlichem Metall befreit. Das verlangt einiges Geschick und viel rohe Gewalt. Nägel und Schrauben, Beschläge und Türgriffe, Garderobenhaken und Kastenschlösser sind nämlich Gift für Sägeblätter und Hobelmesser. Im Laufe der Jahre kommt da ganz schön viel altes Eisen zusammen.

Sägeblatt

An der Aufbereitungsstation werden dann in Handarbeit Reste von Ausgleichsmasse, Teppichböden und Sperrholzpappe entfernt – und das ist meist eine ziemlich staubige Angelegenheit. Anschließend werden die Rohstücke an der Säge abgerichtet und eingelagert. Und dann heißt es warten, bis ein geeigneter Entwurf und eine Bestellung zusammenfinden.

Aus verwitterten Vintage-Dielen und tausendfach zugeschlagenen Kammertüren schaffen wir dann eines Tages hochdekorative Tischlerhandwerksunikate, die allen Anforderungen des häuslichen Treibens standhalten. Keine Angst, wir können die Herkunft unserer Hölzer nicht am Geruch erkennen. Wir wissen einfach, woher jede einzelne Diele stammt.

Und damit auch unsere Kunden wissen, woher die Hölzer für ihr Unikat stammen, benennen wir unsere Tische, Bänke und Hocker nicht nur nach ihrer Entwurfsserie. Sondern auch nach ihrem Fundort. Ein GEYERSBACH-Tisch aus Türen der Schonenschen Straße 2 heißt SCHONEN #2. Ein GEYERSBACH-Hocker aus Dielen der Wisbyer Straße 7 heißt WISBY #7.

Diese Möbeltaufe stellt sicher, dass jede Fundgeschichte im Möbel überwintert. Für Sie. Und für die nächsten hundert Jahre. Jedem einzelnen Stück fest und unverwechselbar eingeschrieben, mit Wachskreide auf der Unterseite Ihres Tisches. Es gibt Ihnen Sicherheit über die Herkunft Ihres Rohmaterials. Und es verleiht unseren Möbelserien die unverwechselbare Note.